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Lara-MD – Veröffentlichen und Verteilen

Solange Sie an Ihren Inhalten arbeiten, bleiben sie in der Verwaltung. Über das Veröffentlichen bringen Sie sie an ihr Ziel – als laufende Arbeitsfassung, als Freigabe für eine bestimmte Website oder als eigenständige, offline-fähige Ausgabe.

Arbeitsfassung und Freigabe

Lara-MD trennt bewusst zwei Vorgänge:

  • Lokal veröffentlichen schreibt Ihren gesamten Bestand als aktuellen Arbeits- und Vorschaustand. Das ist die laufende Fassung, an der Sie prüfen, bevor etwas nach außen geht.
  • Freigeben je Ziel veröffentlicht ein bestimmtes Ziel – etwa eine öffentliche Website – mit genau den Bereichen, die diesem Ziel zugeordnet sind. Jedes Ziel hat seine eigene Freigabe; eine Freigabe rührt kein anderes Ziel an.

So geben verschiedene Redakteurinnen und Redakteure ihre Projekte getrennt und kontrolliert frei, ohne sich in die Quere zu kommen. Jede Veröffentlichung ist ein vollständiger Abgleich: Umbenanntes, Verschobenes oder Gelöschtes wird am Ziel nachgezogen, sodass dort keine veralteten Seiten zurückbleiben.

Was nach außen geht – der Status

Jeder Ordner und jedes Dokument hat einen Status, der steuert, wie das Veröffentlichen damit umgeht:

  • Aktiv – wird normal veröffentlicht (der Standard).
  • Eingefroren – die bereits veröffentlichte Fassung bleibt unverändert. Praktisch, während Sie einen Bereich überarbeiten, aber parallel andere Bereiche weiter freigeben.
  • Zurückgehalten – geht nicht nach außen. Für Entwürfe und interne Notizen, die nie veröffentlicht werden sollen.

Der Status eines Ordners vererbt sich auf alles darunter. So halten Sie ganze Bereiche zurück oder frieren sie ein, ohne jedes Dokument einzeln umzustellen.

Zwei getrennte Wege ans Ziel

Lara-MD kennt zwei voneinander unabhängige Wege, Inhalte zu erzeugen und auszuliefern – mit unterschiedlicher Quelle und unterschiedlichem Zweck:

graph TD RED[Redaktion Dokumente] --> READER[Reader-Weg gestaltete Seiten plus Suche] DATA[(Datenquellen)] --> GEN[Generator-Weg portables Markdown]

Der Reader-Weg

Die Dokumente, die Sie redaktionell schreiben, werden zu gestalteten Seiten, die der Reader anzeigt – mit Bausteinen, Abbildungen, Diagrammen und Volltextsuche. Dieser Weg liefert die vollständige Darstellung und ist offline-first (siehe unten).

Der Generator-Weg

Der Generator erzeugt Dokumente aus Datenquellen – seine Ausgabe ist allgemeines, portables Markdown (oder eine Bürodatei), das auch ohne Reader in jeder Markdown-Umgebung uneingeschränkt verwendbar ist. Quelle und Ziel sind eigene; der Generator-Weg steht unabhängig neben dem Reader-Weg – Details unter Generator.

Beide Wege lassen sich nebeneinander nutzen: der Reader-Weg für die gestaltete, durchsuchbare Website, der Generator-Weg für portable Inhalte aus Ihren Daten.

Offline-first: eigenständig am Zielort

Was der Reader-Weg veröffentlicht, sind Dateien – kein Datenbankserver, kein Login, kein Fremddienst am Zielort. Mitgeliefert werden auch:

  • die Abbildungen und Download-Dateien – als Dateien, passend verkleinert,
  • ein Suchindex für die Volltextsuche – ebenfalls als mitgelieferte Datei, nicht als laufender Dienst.

Dadurch ist das Ergebnis robust und portabel: Es läuft auch ohne Internetverbindung, bleibt unabhängig von fremden Servern, und die Inhalte bleiben dort, wo sie hingehören.

Empfehlung: den Reader am Zielort einsetzen. Die fertige Gestaltung – Abbildungs-Karten, Download-Schaltflächen, Diagramme – und die Volltextsuche stellt der Lara-MD-Reader bereit; er bringt die Gestaltungsvorlagen (auf Basis von Bootstrap) und die Suchfunktion mit. Liefern Sie die veröffentlichten Seiten am Zielort deshalb möglichst über den Reader aus. Werden sie stattdessen über einen fremden Viewer angezeigt, sind zwar alle Bausteine und Verweise korrekt aufgelöst, aber gestaltete Elemente können ohne ihr Layout erscheinen, und die Suche steht nicht zur Verfügung. Brauchen Sie hingegen bewusst reader-unabhängige, portable Inhalte, ist der Generator der richtige Weg.

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